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<pre>Außerdem hat Dortmund von den letzten fünf Heimspielen gegen Wolfsburg keines verloren — zwei endeten mit einem Unentschieden, drei wurden gewonnen. So auch jenes in der vergangenen Saison mit 3:0. Wolfsburg konnte zuletzt im Dezember 2012 beim BVB siegen (3:2).  <p> „Wir waren nicht zwingend genug, haben um den heißen Brei gespielt“, war auch Coach Tuchel nach Spielende hörbar unzufrieden mit der Performance seiner Mannschaf, die zwar wie erwartet das Spielgeschehen bestimmte, allerdings die nötige Durchschlagskraft in der Offensive vermissen ließ.  <p>  Zum ersten Mal nach sieben Partien konnte St. Pauli am vergangenen Wochenende mal wieder doppelt treffen. Doch selbst zwei Tore in der Allianz Arena sollten nicht reichen, um etwas Zählbares aus München mitzunehmen (2:3). Mit 22 Toren stellen die Kiezkicker die harmloseste Offensive im Oberhaus. Zu Hause gelangen dem FCSP in 13 Partien gar nur acht Treffer. <p> Immerhin ist es mächtig ärgerlich, dass einem noch besseren Abschneiden ausgerechnet eine plötzliche Heimschwäche im Wege steht; nur dem seit vier Spielen währenden Warten auf einen Heimsieg ist es geschuldet, dass der FC stets den Sprung ins oberste Tabellendrittel verpasst. <p>  Doch am Ende erwiesen sich die Mainzer als effektiver und fügten den Bayern nach elf Siegen in Serie die erste Heimpleite in dieser Saison zu.  </pre>


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<pre>Dass der späte Ausgleich gegen die TSG gleich doppelt schmerzte, war dabei nicht nur auf die in diesem Fall zwei liegen gelassenen Zähler zurückzuführen: Mit Ernüchterung wurde zudem auch der resultierende Tabellensturz registriert.  <p> für das anstehende Auswärtsspiel dürfte nun aber vielmehr von Interesse sein, dass sich der Wert dieser stimmungsaufhellenden Maßnahmen auch nach den jeweiligen Atempausen erwies — sowohl in Hamburg als auch in Dortmund meldeten sich die Leipziger siegreich im Bundesliga-Alltag zurück.  <p>  Vor zwei Jahren, als beide gemeinsam in der Liga tätig waren, feierte Stuttgart sowohl zuhause als auch auswärts einen Sieg. <p> Dass die Wettanbieter hier vor allem an den Überraschungs-Aufsteiger aus Darmstadt denken, können wir ausgesprochen gut nachvollziehen: Selbst die stabil gestaltete Hinrunde kann die Lilien am Ende wohl nicht vor der sofortigen Rückkehr in das Unterhaus der Bundesliga retten. <p>  Während sich der BVB zuletzt elf hochkarätige Torchancen herausspielen konnte, wurden zum Saisonauftakt immerhin zehn Einschussmöglichkeiten für die Geißböcke gezählt — hier kamen die Lilien also nur aufgrund der geringeren Effizienz des FC noch einmal halbwegs glimpflich davon.  </pre> 


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<pre> Der Umbruch geschah beim BVB auf der Trainerbank und weniger bei den Spielern. Ciro Immobile wurde verliehen, Sebastian Kehl hat seine aktive Karriere beendet. Die namhafteste Neuverpflichtung ist Gonzalo Castro, der aus Leverkusen geholt wurde. Roman Bürki liefert sich mit Roman Weidenfeller einen Kampf um die Position des Einser-Goalies.  <p> Dass am vergangenen Samstag die gesamte Opel Arena am gemeinsamen Strange zog, vermochte die ohnehin auswärtsschwachen Berliner entscheidend einzuschüchtern, die folgerichtig vor allem in der ersten Hälfte gar nicht richtig auf dem Platz zu stehen schienen.  <p>  Dieser Kraftakt schindet besonderen Eindruck, weil Mainz derzeit mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen hat: Gegen den FCA mussten deshalb gleich zwei Debütanten aus dem eigenen Nachwuchs ran. <p>  Schließlich wurde nur eines der letzten fünf Liga-Spiele verloren — dazu gab es noch zwei Siege und eben diese zwei Remis. In der Tabelle der letzten fünf Spieltage befindet sich die „alte Dame“, wie auch im Gesamt-Klassement, auf Rang 6. <p>  Die Köpenicker kommen dieses Mal aber mit durchaus breiter Brust in die BayArena. Beim 1:0-Heimerfolg über Wolfsburg am vergangenen Wochenende holten sie den dritten Dreier an den letzten vier Spieltagen (1U). Aktuell sind sie sogar das am längsten ungeschlagene Team im Oberhaus. Auswärts holten die Eisernen zuletzt zwei Siege in Serie. Drei Auswärtssiege am Stück wären eingestellter Vereinsrekord.  </pre>


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<pre> Zum einen ist der BVB seit über neun Jahren in Leverkusen ungeschlagen, zum anderen gab es in der Bundesliga zuletzt drei Siege in Serie.  <p> In der es für VfL-Trainer Martin Schmidt darum ging, seine Mannschaft aus dem Abstiegskampf zu bringen. 19 Punkte nach 17 Spielen sind zu wenig für die anspruchsvollen denkenden Niedersachsen.   <p> Dies trifft sogar in ganz besonderer Weise auf die Mainzer zu, die auch in den danach verbleibenden vier Partien kein verführerisch raschelndes Geschenkpapier erwartet — gegen Gladbach, Hamburg, Frankfurt und Köln darf man sich allenfalls mit viel Optimismus einen rauschenden Endspurt erhoffen. <p>  Doch obwohl die Mannschaft von Pep Guardiola im laufenden Kalenderjahr beide Pflichtspiele gegen die Niedersachsen verlor, wird das dritte Aufeinandertreffen nun dennoch unter gänzlich anderen Vorzeichen angepfiffen — in der Vergangenheit bekam die Allianz Arena erstaunlicherweise noch nie einen furchteinflößenden Auftritt der Wölfe zu sehen.  <p> Steht der FCA am Feld, dann fallen durchschnittlich genau 2,5 Tore pro Spiel, sieben Mal wurde diese wichtige Marke bei den Über/Unter Wetten überschritten. Zuletzt beim 3:0-Auswärtserfolg in Bremen.  </pre>


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<pre> Ein vergleichbar schlechter Wert macht ansonsten passenderweise nur noch dem kommenden Gegner zu schaffen, der in den zweiten 45 Minuten ebenfalls regelmäßig die Orientierung verliert: Legt man diese Statistik zugrunde, dann wird es nun am Böllenfalltor erst mit fortschreitender Spieldauer so richtig bunt.  <p> Auch wenn mit einem solchen Einbruch sicherlich zu rechnen war, könnte es den Darmstädtern durchaus einige Probleme bereiten, auf diesen Abwärtstrend zu reagieren: Nach dem Durchmarsch aus Liga 3 waren den Lilien längere Durststrecken zuletzt allenfalls noch vom Hörensagen bekannt.  <p>  Heidenheim kassierte beim 0:2 im Heimspiel gegen St. Pauli am vergangenen Spieltag die zehnte Niederlage an den letzten 13 Spieltagen (1S, 2U). Kein anderes Team holte in diesem Zeitraum weniger Punkte. Auch kassierte keine andere Mannschaft in dieser Phase mehr Gegentreffer als der FCH (31). In der Tabelle sind die Ostälbler mittlerweile auf den Abstiegs-Relegationsplatz abgerutscht. <p>  Im Kampf um die Königsklasse (Rückstand: vier Punkte) bzw. einen internationalen Startplatz (zwei Punkte) muss sich der nunmehrige Tabellen-9. damit fürs Erste wieder hinten anstellen.  <p> Weil die Borussen nun aber eben die Mannschaft der Stunde sind, wird Schmidt auf diesen persönlichen Triumph am 5. Spieltag vermutlich verzichten müssen; da am späten Sonntagnachmittag nach aller Voraussicht jedoch sogar der unter der Woche noch geschonte Reus wieder vor der heimischen Südtribüne wirbeln kann, ist nach unserer Überzeugung vorerst kein Ende des Dortmunder Sturmlaufs in Sicht.  </pre>


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